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MonteverdeEinen Tag nach unserem Ausflug zum Vulkan Poas stand ein weiteres Highlight auf dem Programm: der weitestgehend unberührte Nebelwald in der Region Monteverde. Aufgrund der Höhenlage zwischen 1.330 und etwa 1.550 Metern über dem Meeresspiegel sind die Temperaturen ganzjährig zwischen 13 und 24 Grad kühl. Die Sonne lachte schon, als wir kurz vor sechs Uhr morgens in Richtung Interamerican Highway losfuhren. Diese Straße ist eine Legende: sie reicht von Alaska bis nach Feuerland. An der höchsten Stelle fahren die riesigen Trucks über eine Passtrasse, die mehr als 3.000 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Wer denkt, dass es sich beim Interamerican Highway um eine besonders breite und gut ausgebaute Strasse handelt, der irrt. Im Gegenteil, auch wenn dies an manchen Stellen wohl so sein mag, so glich unser Teil der Strecke eher einer mittelgroßen Landstraße - was die Truckdriver aber von nichts abhielt.
"Nach Monteverde hinter der Brücke rechts rein" so stand es zumindest im Reiseführer. Das war leider falsch, machte aber nichts. Die richtige Abzweigung war schnell gefunden und auch wenn im Reiseführer eine korrekte Wegbeschreibung gestanden hätte, wir hätten es nicht geglaubt. Die Worte unseres Reisebetreuers "Nehmt lieber einen Geländewagen und achtet auf Euren Reserverreifen..." zeugten von einem gewissen Erfahrungsniveau. Das wurde uns jetzt und die folgenden eineinhalb Stunden ziemlich klar.
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