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Nord-Tour

Die Fahrt zur Nord-West-Spitze wurde zu einem richtigen Abenteuer. Der Sturm hatte kein bisschen nachgelassen und so erinnern wir uns noch gut daran, wie das Auto auf dem Parkplatz eines Aussichtspunkts vom Wind heftig geschüttelt wurde. Aufs Aussteigen haben wir dort verzichtet.

Zur Mutprobe wurde dann die Entscheidung zur Fahrt über die Nordstraße. Hier kommen wir wieder auf den Punkt zurück, dass es nicht unser Auto war, mit dem wir dieses Wagnis eingingen. Die Straße ist bei gutem Wetter schon eine Herausforderung, bei Regen und Sturm muss man dann aber schon wirklich aufpassen.

Wir erinnern uns noch gut an das ohrenbetäubende Kreischen, das wir bei einem Fotostop hörten. Verursacht wurde der Lärm durch ein Stromkabel im Wind.

Auf das Bad im Meer in Porto Moniz haben wir angesichts der Wetterlage verzichtet (Bild siehe unten).

Die Fahrt zurück über den Pass erschien uns zwar nicht einfacher, aber da wir die Nordstraße nicht auch noch bei Dunkelheit fahren wollten, mussten wir die Abkürzung über das Hochplateau nehmen. Einmal Schneefallgrenze und zurück in weniger als drei Stunden. Etwas mulmig wurde es dann schon noch als wir etwa eine Stunde nachdem wir dem letzten Auto begegnet waren, plötzlich im dichten Nebel (Wolkengrenze) auf eine schneebedeckte Straße stießen. Mit den letzten Lichtstrahlen kamen wir wieder heil im Hotel an.

Madeira hat uns gefallen und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Bei schönem Wetter wäre es bestimmt nicht so spannend geworden.



Der Blick nach Norden...



In den Felsen eingehauen verläuft die Nordstrasse.



Die Strasse ist naß - von oben und von unten.



An diesem Tag läuft hier kein Schiff ein.



Bei gutem Wetter kann man hier baden.









Auf dem Pass erwarten uns Schnee und Nebel.